Die Hamburger Jury 2016

Catrin Boldebuck, ist Leiterin der Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Schulakademie
Thomas Kerstan, ist Bildungspolitischer Korrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT
Rona Meyendorf, ist Teamleiterin bei DIALOG IM STILLEN 
Birgit Schäfer, ist Vorstandsvorsitzende der BürgerStiftung Hamburg
Özlem Nas, ist u.a. Vorsitzende des Islamischen Wissenschafts- und Bildungsinstituts
Prof. Dr. Nils Schulenburg, ist Unternehmensberater und Professor für Personal- und Organisationsentwicklung an der FOM Hochschule in Bremen
Nicole Mai, unterstützt seit 2016 als Expertin in Sachen Diversity, Empoyment und Leadership-Entwicklung das Cribb-Team als Senior Beraterin 
Ulf Matysiak, ist Gesellschafter und Geschäftsführer von Teach First Deutschland
Dr. Dagmar Wolf, ist Leiterin des Themenbereichs Bildung bei der Robert Bosch Stiftung
Suat Yilmaz, ist stellvertretender Leiter es NRW-Zentrums für Talentförderung
Laura Haverkamp, arbeitet in der Geschäftsleitung bei Ashoka, der weltgrößten und ältesten Organisation zur Förderung von Sozialunternehmen
Prof. Dr. Meinhard Armbruster, hat Pädagogik, Psychologie und Philosophie studiert und ist Professor für pädagogische Psychologie
Backtosch Mustafa, ist "grips gewinnt"-Alumnus und Student der Humanmedizin
Danielle Cikryt, ist "grips gewinnt"-Alumna und heutige Lehramtstudentin mit den Fächern Germanistik und Spanisch

  • Özlem Nas,

    ist Vorsitzende des Islamischen Wissenschafts- und Bildungsinstituts, Mitglied im Vorstand der Schura (Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg), des Bündnisses der islamischen Gemeinden in Norddeutschland und des European Council of Religious Leaders. Sie ist Lehrerfortbilderin am Landesinstitut für Lehrer-bildung und Schulentwicklung und hat die Publikation „Vielfalt in der Schule“ für Lehrer sowie den gleichnamigen Elternratgeber mit entwickelt. Sie ist Gründungsmitglied des Vereins SchlauFox, der sich für bessere Bildungserfolgs-chancen einsetzt. Özlem Nas hat Turkologie, Erziehungswissenschaft und Psychologie studiert und promoviert derzeit im Fachbereich Erziehungswissenschaft.

  • Thomas Kerstan,

    ist Bildungspolitischer Korrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT. Er hat das Bildungsressort „Chancen“ der Zeitung gegründet und bis vor kurzem geleitet, ist Herausgeber des von ihm gegründeten Studentenmagazins ZEIT CAMPUS und Co-Chefredakteur des ebenfalls von ihm gegründeten ZEIT Studienführers. Thomas Kerstan, Jahrgang 1958, ist gelernter Industriekaufmann und Diplom-Informatiker. Er ist verheiratet, hat zwei Söhne und wohnt in Cuxhaven.

  • Catrin Boldebuck,

    hat jahrelang für den stern über Bildungspolitik, Schule, Arbeitsmarkt und Karriere geschrieben. Zuletzt war sie Chefin vom Dienst. Seit 2006 begleitet sie den Deutschen Schulpreis und seit März 2015 leitet Catrin Boldebuck die Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Schulakademie in Berlin. Sie hat Geschichte, Politische Wissenschaft und Ethnologie studiert und die Henri-Nannen-Journalistenschule besucht.

  • Rona Meyendorf,

    ist mit 5 Jahren an Meningitis ertaubt und studierte nach dem Abi Sonderpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ihren beruflichen Werdegang begann sie als Moderatorin beim Bayerischen Rundfunk, und realisierte als Filmautorin in über 20 Jahren zahlreiche Reportagen, Porträts und Kindersendungen. Als Lehrbeauftragte war sie am „Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser“ der Universität Hamburg tätig, und unterrichtet heute noch als Dozentin an der Fachschule für Gehörlose in Rendsburg. Seit 2014 ist Rona Meyendorf Teamleiterin vom DIALOG IM STILLEN ®, und auch Trainerin für Workshops im Stillen. Außer Deutsch und Englisch beherrscht sie verschiedene internationale Gebärdensprachen.

  • Birgit Schäfer,

    ist seit Ende 2010 im Vorstand der BürgerStiftung Hamburg tätig, seit Juli 2015 als dessen Vorsitzende. Die italophile Juristin, Mutter von 4 Kindern mit langjähriger Chorerfahrung hat nach ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin den Verein Huckepack e.v. im Jahre 2000 mit gegründet und war von 2002 bis 2010 dort als Vorsitzende tätig. Huckepack e.V. hat Grundschulkinder mit Lese-Rechtschreib- oder Rechen-schwäche mit notwendigen Lerntherapien unterstützt ebenso wie lerntherapeutische Schulprojekte an Schulen in sozialen Brennpunkten Hamburgs.

  • Prof. Dr. Nils Schulenburg,

    ist Unternehmensberater, Trainer, Coach und Autor sowie  Gründer von Schulenburg Consulting und seit 2009 Professor für Personal- und Organisationsentwicklung an der FOM Hochschule in Bremen. Von 2010 bis 2015 hatte er dort die wissenschaftliche Studienleitung für die Bachelor-Programme inne. Nach Abitur und Zivildienst hat Prof. Dr. Nils Schulenburg das Ausbildungs-programm „Marketing and International Business Studies“ bei der Bayer AG absolviert. Es folgten Tätigkeiten als Unter-nehmensberater, ein englischsprachiges Studium zum M.A. in Business Studies an der Universität Bremen, die Promotion und Lehraufträge. Von 2010 bis 2012 war Prof. Dr. Nils Schulenburg Vorstandsmitglied der Wirtschaftsjunioren Bremen.

  • Nicole Mai,

    unterstützt seit 2016 als Expertin in Sachen Diversity, Employment und Leadership-Entwicklung das Cribb-Team als Senior Beraterin. Die Dwight Cribb Personalberatung spezialisiert sich als Beratungsunternehmen seit fast 20 Jahren auf die Suche und Auswahl von Führungskräften mit Digitalexpertise. Nicole Mai begleitet die Kunden von Cribb u.a. dabei, den durch Digitalisierung und Demografie veränderten Denk- und Arbeitsweisen in Unternehmen Rechnung zu tragen. Während ihres VWL-Studiums in Bonn arbeitete sie fünf Jahre bei der Unternehmensberatung A.T. Kearney, bevor sie zum Handelsblatt und später für mehrere Jahre zur ZEIT ins Medienmanagement wechselte. Unternehmerische Erfahrung im Digitalbusiness sammelte sie durch die erfolgreiche Gründung der Medienplattform SAAL ZWEI.

  • Ulf Matysiak,

    ist Gesellschafter und Geschäftsführer von Teach First Deutschland. Sein gesellschaftliches und bildungspolitisches Engagement begann früh, als er in Freiburg das erste Jugendparlament und später ein Jugendzentrum aufbaute. Schon während seines Studiums (Jura, Pädagogik) war er als Wahlkampfmanager und Sozialarbeiter tätig, erwarb die Lehrberechtigung für Deutsch als Fremdsprache und arbeitete als Sprachlehrer. Nach einer Weiterbildung zum Deutsch-als-Fremdsprache-Trainer war Matysiak stellvertretender Trainingsleiter an der Sprachschule International House. Als Mitglied des ersten Team von Teach First Deutschland entwickelte er das pädagogische Konzept des Programms und wurde 2008 Bereichsleiter im Training und Schuleinsatz. Seit  2011 ist Matysiak Geschäftsführer von Teach First Deutschland.

  • Dr. Dagmar Wolf,

    hat 2004 – 2013 an der Pädagogischen Hochschule Weingarten als Mitarbeiterin in den Fächern Erziehungswissenschaft und Pädagogische Psychologie gearbeitet und parallel dazu promoviert. In einem Forschungs- und Nachwuchskolleg des Landes Baden-Württemberg forschte sie über Schul- und Unterrichtsentwicklung durch neue Lehr- und Lernmethoden. Anschließend war sie im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport BW als Referentin und als stellvertretende Leiterin des Bereichs politische Grundsatzangelegenheiten tätig. Zuletzt hat Dr. Dagmar Wolf als Direktorin die Heimsonderschule für Körperbehinderte der Stiftung KBZO geleitet. Derzeit leitet sie den Themenbereich Bildung bei der Robert Bosch Stiftung.

  • Suat Yilmaz,

    ist seit 2015 stellvertretender Leiter des NRW- Zentrums für Talentförderung. Nach seinem Studium der Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum begann er eine Tätigkeit bei einem bildungspolitischen Träger in Dortmund. Dort arbeitete er als Streetworker, Projektleiter und zuletzt im geschäftsführenden Vorstand. Seit 2011 ist er in der Talentförderung aktiv. Zuerst in der Stabsstelle Strategische Projekte an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklingenhausen und nun im NRW-Zentrum.

    Suat Yilmaz wurde 1975 in Erzincan/Tercan in der Türkei geboren.

  • Laura Haverkamp,

    Arbeitet bei Ashoka, der weltgrößten und ältesten  Organisation zur Förderung von Sozialunternehmern (engl.: Social Entrepreneurs). Als Teil der Geschäftsleitung von Ashoka Deutschland koordiniert Laura Haverkamp neben dem Fellowship-Programm auch die Kommunikation und ist Ansprechpartnerin für das Ashoka Support Netzwerk. Zuvor hat sie drei Jahre lang den Auswahlprozess (Venture) geleitet und knapp 20 Fellows in das Ashoka-Netzwerk begleitet. Vor ihrer Zeit bei Ashoka lernte sie in vier Jahren Beratung das Handwerkszeug der Öffentlichkeitsarbeit. Sie studierte Kommunikationswissenschaften und Chinesisch sowie später berufsbegleitend Public Policy in Berlin.

  • Prof. Dr. Meinrad Armbruster,

    hat Pädagogik, Psychologie und Philosophie studiert und an der Medizinischen Fakultät Heidelberg promoviert. Er ist seit 2000 Professor für Pädagogische Psychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Dort konzipierte er zusammen mit Studierenden die ELTERN-AG, die sich an junge Familien in besonders belastenden Lebenslagen richtet. Zwischen 2005 und 2008 war er Dekan seines Fachbereiches. Seit 2008 ist er Fellow von Ashoka-Deutschland. Er konzentriert sich als Social Entrepreneur auf die Verbreitung der ELTERN-AG und die Entwicklung neuer Projekte: MAPP Empowerment University (MEU) und elam. Prof. Dr. Ambruster fasst darin die Erfahrung aus 15 Jahren Empowerment-Arbeit zusammen, die er auch in seinem neuen Buch „Selbermachen! Mit Empowerment aus der Krise“ darstellt.

  • Backtosch Mustafa,

    studiert Humanmedizin in Hamburg. Sein Hauptinteresse gilt dabei dem molekularbiologischen Bereich der Genetik. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Professor zu werden, um den Anteil muslimischer Spezialisten in Deutschland zu erhöhen. Als bekennender Moslem und Philanthrop strebt Backtosch Mustafa danach, die Welt zu einer besseren zu machen. So engagiert er sich beispielsweise bei AIAS Hamburg – Studenten gegen Blutkrebs e. V. und in der Evangelischen Migrationsjugendsozialarbeit.

    2013 – 2015 war er Stipendiat von „grips gewinnt“. Er hat den Alumniverein „grips vereint“ mit gegründet und ist nun in dessen Vorstand aktiv. 

  • Danielle Cikryt,

    studierte nach ihrem Abitur zunächst Psychologie an der Uni Bremen. Später wechselte sie zum Lehramtsstudium mit der Fächerkombination Germanistik und Spanisch, wobei sie sich besonders für pädagogische und sozialpsychologische Aspekte interessiert. Parallel leitet Danielle Cikryt im Rahmen des Ganztagsangebots einer Gesamtschule die Kurse Theater und Schülerzeitung. Die „grips gewinnt“-Alumna war vier Jahre lang Mitglied im Jugendbeirat ihres Stadtteils und zeitweise dessen Sprecherin. Mittlerweile ist sie gewähltes Mitglied im Beirat Huchting. Als stellvertretende Sprecherin des Ausschusses Jugend und Integration setzt sie sich für die Belange von Jugendlichen ein. Besondere Freude bereitet ihr die Arbeit mit Geflüchteten.

Die Berliner Jury 2016

Thorsten Altenburg-Hack, ist Leiter des Amtes für Bildung in Hamburg
Manuel Hartung, ist Leiter des Ressorts CHANCEN der ZEIT und Herausgeber des Magazins ZEIT CAMPUS
Baris Ünal, ist als Studienberater in der Allgemeinen Studienberatung der Technischen Universität Berlin tätig
Alexander Thamm, ist Geschäftsführer bei der Kreuzberger Kinderstiftung
Philipp Orpong Spenner, ist Lehrer an einer Stadtteilschule in Hamburg 
Nina Kuhn, ist geschäftsführender Vorstand von Seiteneinsteiger e.V.
Julia Hoeter, ist Projektleiterin im Themenbereich Bildung bei der Robert Bosch Stiftung
Ulrike Wehlitz, Marketingmitarbeiter im Konzern Deutsche Wohnen
Katja Urbatsch, ist die Gründerin und hauptamtliche Geschäftsführerin bei ArbeiterKind.de
Mick Petersmann, leitet den AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. in Deutschland
Siamak Ahmadi, ist Co-Gründer und Bundesgeschäftsführer von Dialog macht Schule
Nariman Reinke, ist 1. stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Vereins Deutscher.Soldat e.V.
Mitra Hashemi, ist „grips gewinnt“-Alumna und studiert seit 2015 Jura an der Universität Potsdam
Katharina Copony, ist Referentin im Bereich Finanzen und Recht bei der Joachim Herz Stiftung

  • Thorsten Altenburg-Hack,

    arbeitete viele Jahre als Lehrer an Grund-, Haupt- und Gesamtschulen. Zeitweise war er zudem als Beratungslehrer tätig. 2006 – 2008 übernahm er die Schulleitung an der Gesamtschule Poppenbüttel in Hamburg. Im Anschluss daran engagierte er sich zwei Jahre in der Projektgruppe „Schulreform“ für Verbesserungen in den Bereichen Primarschule und Schulaufsicht. Zuletzt war er in der Schulaufsicht in den Bezirken Harburg und Hamburg Mitte tätig und leitete zudem das Projekt „23+/starke Schulen“, ein Förderprogramm für Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen. Seit 2015 ist er der Leiter des Amtes für Bildung in Hamburg. 

  • Manuel Hartung,

    ist seit Juli 2015 Leiter des Ressorts CHANCEN der ZEIT und Herausgeber des Magazins ZEIT CAMPUS. Zuvor war er unter anderem Geschäftsführer von TEMPUS CORPORATE, einem Unternehmen des ZEIT Verlags, Chefredakteur von ZEIT CAMPUS und Redakteur der ZEIT. Der Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule studierte Geschichte an den Universitäten Bonn und New York sowie als McCloy-Scholar Public Administration an der Harvard University. Zudem unterrichtete er Journalismus an den Universitäten Göttingen und St. Gallen. Manuel Hartung hat sechs Bücher veröffentlicht, zuletzt gab er mit dem Hirnforscher Gerhard Roth „Ressource Begabung – Wie kann Deutschland sein Potenzial besser nutzen?“ (Berlin University Press) heraus.

  • Baris Ünal,

    ist als Studienberater in der Allgemeinen Studienberatung der Technischen Universität Berlin tätig. Neben der Einzelberatung ist er unter anderem für die Konzeption, Durchführung und Moderation der TU-Infotage sowie für den Erstsemestertag zuständig. An der Freien Universität Berlin war Baris Projektleiter für „OSA – Online-Studienfachwahl-Assistenten“

    Seit 2007 arbeitet der studierte Kommunikations- und Islamwissenschaftler darüber hinaus freiberuflich als Trainer für verschiedene Stiftungen und Bildungsträger im Bereich der Studienorientierung und Berufswahl.

  • Alexander Thamm,

    ist Politikwissenschaftler sowie zertifizierter Stiftungsmanager (DSA). Er studierte Politikwissenschaft, Recht und Geschichte an den Universitäten München, Grenoble, Bonn und Bath. 2004–2005 leitete er bei der Bertelsmann Stiftung zusammen mit Claudia Walther den Bundeswettbewerb "Erfolgreiche Integration ist kein Zufall". 2007–2008 arbeitete er im Berliner Büro des German Marshall Fund of the United States (GMF) als Program Associate. Bis Ende 2013 war er als Programmleiter für die Körber-Stiftung tätig. Im Bereich Gesellschaft übernahm er zunächst den "Transatlantischen Ideenwettbewerbs USable", entwickelte und leitete das "Körber-Netzwerk Bürgergesellschaft" sowie das "Fördernetzwerk Community Organizing in Deutschland". Seit 2015 ist Alexander Thamm Geschäftsführer bei der Kreuzberger Kinderstiftung.

  • Philipp Oprong Spenner,

    ist Lehrer an einer Stadtteilschule in Hamburg. Er wuchs als Straßenkind in Kenia auf und kam als 20-jähriger nach Deutschland, wo er Sport und Englisch auf Lehramt studierte. Über seinen Lebensweg verfasste er den autobiographischen Roman: „Move on up“. Er ist stark engagiert in der evangelischen Kirche als Kirchenvorsteher seiner Gemeinde.

    Als Vorsitzender des Kanduyi Children e.V. unterstützt Philipp Oprong Spenner bedürftige Kinder in Westkenia darin, eine Schulbildung zu bekommen. Denn er ist überzeugt: „Bildung ist die nachhaltigste Form der Hilfe zur Selbsthilfe.“

  • Nina Kuhn,

    ist geschäftsführender Vorstand von Seiteneinsteiger e.V. Als erfahrene Konzeptentwicklerin und Veranstaltungsplanerin hat sie vom Seiteneinsteiger-Festival bis zum Schreibwettbewerb KLASSEnSÄTZE für verschiedene Anlässe und Zielgruppen große Literaturprojekte konzipiert, kommuniziert und durchgeführt. Diverse weitere Projektideen warten auf baldige Umsetzung. Sie hat Buchwissenschaften, Germanistik und Slawistik studiert und verschiedene Lehraufträge ausgeübt. Ihre Freizeit widmet Nina Kuhn unter anderem den Bienen ihrer Imkerei.

  • Julia Hoeter,

    ist Projektleiterin im Themenbereich Bildung bei der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart und dort insbesondere für die Themen Frühkindliche Bildung und Talentförderung verantwortlich. Für die Stiftung ist sie seit 2007 bereits in verschiedenen Positionen tätig gewesen, u.a. im Bereich Gesundheit und Wissenschaft. Zuvor absolvierte Julia Hoeter ein Studium der Verwaltungswissen-schaften an der Universität Konstanz sowie einen Master of Business Administration in General Growth Management an der Steinbeis Hochschule Berlin.

    In der Freizeit ist sie seit 16 Jahren u.a. ehrenamtlich als Trainerin für Geräteturnen und Organisatorin eines jährlichen Zeltlagers tätig. 

  • Ulrike Wehlitz,

    Ulrike Wehlitz wird es nie langweilig. In ihrer Tätigkeit im Marketing des Konzerns Deutsche Wohnen gibt es immer wieder neue Möglichkeiten, Zielgruppen optimal anzusprechen und für sich zu gewinnen.

    Ihre berufliche Ausbildung zum Mediengestalter für die Digital- und Printmedien (2002-2006) bildeten eine optimale Basis für ihr darauffolgendes Studium sowie für ihre jetzige Tätigkeit. Kreativität, Neugier und Empathie sind für Ulrike Wehlitz wichtige Einflussfaktoren ihrer Arbeit. Durch ihr Studium in den Fächern Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation hat sie diese Faktoren fachlich vielfältig ergänzt. Seitdem begleitet sie eine entscheidende Formel: AIDA (Attention, Interest, Desire, Action). 

  • Katja Urbatsch,

    ist die Gründerin und hauptamtliche Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation ArbeiterKind.de. Als erste Akademikerin ihrer Familie ist sie mit den Problemen und Studienherausforderungen von Kindern aus Familien ohne Hochschulerfahrungen vertraut, denn ihre eigenen Studienerlebnisse motivierten sie 2008 zur Gründung von ArbeiterKind.de.

    Zum Thema Bildungsaufstieg veröffentlichte sie 2011 ihr Buch „Ausgebremst: Warum das Recht auf Bildung nicht für alle gilt“. Katja Urbatsch hat Nordamerikastudien, Betriebswirtschaftslehre und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert.

  • Mick Petersmann,

    leitet seit 1999 AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. in Deutschland. Der American Field Service (AFS) war ein privater Ambulanzdienst, in dem Freiwillige aus den USA im ersten und zweiten Weltkrieg Verwundete versorgten. 1947 initiierten sie Schüleraustausch, um Völkerverständigung und interkulturelle Toleranz zu fördern.

    Mick Petersmann ist Volkswirt und arbeitet seit 1991 im Management von Nicht-Regierungsorganisationen. Seine drei Kinder waren alle im Schüleraustausch bzw. Freiwilligen-dienst in Brasilien, Südafrika und Thailand. Seit einigen Monaten haben seine Frau und er einen jungen Geflüchteten aus Syrien aufgenommen.

  • Siamak Ahmadi,

    ist Co-Gründer und Bundesgeschäftsführer von Dialog macht Schule. Das Bildungsprogramm bildet Studierende zu DialogmoderatorInnen aus, die an Schulen in sozialen Brennpunkten mit Jugendlichen an verschiedenen Themen rund um Identität, Heimat, Geschlechterrollen und zu aktuellen gesellschaftspolitische Themen arbeiten.

    Ahmadi wurde 1982 in Teheran/Iran geboren und ist in Berlin aufgewachsen. Er ist studierter Psychologe und angehender Familientherapeut.

  • Nariman Reinke,

    erlernte zunächst die kaufmännischen Berufe Bürokommunikation und Wirtschaftsfachwirtin, bevor sie bei der Bundeswehr eine Ausbildung zum Feldwebel absolvierte. Zweimal war sie in Afghanistan im Einsatz. Als Hauptfeldwebel ist sie derzeit für die multinationale Zusammenarbeit der Bundeswehr mit anderen Nationen zuständig. Weiterhin gehören das Beschaffen, Übersetzen und Auswerten von Informationen in  Fremdsprachen (Arabisch, Dari, Paschtu) zu ihren Verantwortlichkeiten.

    Nariman Reinke ist 1. Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Vereins Deutscher.Soldat e.V., der sich für Vielfalt und Toleranz einsetzt. Außerdem engagiert sie sich als Mitglied der „Kommission für Migration und Teilhabe des Niedersächsischen Landtags“ für eine moderne Integrationspolitik in Deutschland. 

  • Mitra Hashemi,

    ist „grips gewinnt“-Alumna und studiert seit 2015 Jura an der Universität Potsdam. Sie wurde in Afghanistan geboren und lebte längere Zeit im Iran. 2009 floh sie gemeinsam mit ihrer Familie nach Europa. Mitra Hashemi hat sich bereits während ihrer Schulzeit in Deutschland gegen Rassismus und für zivilgesellschaftliches Engagement eingesetzt. Weiterhin engagiert sie sich ehrenamtlich als Dolmetscherin und Nachhilfelehrerin. Über ihre Erfahrungen von Verfolgung und Diskriminierung schreibt sie auf einem Blog. In der Zukunft möchte Mitra Hashemi einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit, vor allem gegen die Unterdrückung von Frauen leisten.

  • Katharina Copony,

    hat von 2011 bis 2015 in einer Hamburger Kanzlei gemeinnützige Organisationen bei der Gründung und zu laufenden Themen juristisch beraten. Seit Anfang 2015 ist Katharina Copony als Referentin für Finanzen & Recht in der Joachim Herz Stiftung tätig. Sie hat Rechtswissenschaft in Hamburg studiert und ihr 2. Staatsexamen in Schleswig-Holstein absolviert. Um den Kopf frei zu bekommen, macht Katharina Copony sehr gerne Sport und hört Musik.