Jury 2013

Die Berliner Jury 2013

Dr. Turgut Altug, Gründer und Leiter des Türkisch-Deutschen Umweltzentrums und MdA in Berlin
Prof. Dr. Meinrad Armbruster, Social Entrepreneur, Leiter der Eltern-AG
Christina Distler, Projektleiterin des Programmbereichs „Bildung, Gesellschaft und Kultur“, Robert Bosch Stiftung
Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster
Dr. Olaf Hahn, Bereichsdirektor „Bildung, Gesellschaft und Kultur“, Robert Bosch Stiftung
Patrick Hartert, Director, Head of Controlling Manufacturing CVT ww, Continental Reifen Deutschland GmbH
Andrea Ipsen, Senior Projektmanagerin Persönlichkeitsbildung, Joachim Herz Stiftung
Kaija Landsberg, Gründerin von Teach First Deutschland
Ulrike Leikhof, Leiterin neue Fördermaßnahmen, Bildung und Begabung
Manuela Maurer, Gründerin „Hundebande“, Sozialpädagogin

  • Dr. Turgut Altug,

    Berlin,

    hat mit dem Türkisch-Deutschen Umweltzentrum in Berlin die bundesweit erste Umweltorganisation für Migranten gegründet und geleitet, wofür er 2010 die Integrationsmedaille der Bundes­regierung erhielt. Er ist in der Türkei geboren und aufgewachsen und studierte Politik- und Agrar­wissen­schaften. 1992 kam er nach Deutschland und absolvierte ein Aufbaustudium in „Agricultural Science and Resource Management in the Tropics and Subtropics“ an der Universität Bonn, im Anschluss folgte die Promotion. Vor der Gründung des TDZ war er als wiss. Mitarbeiter, Dolmetscher, DaF-Dozent und Umweltberater tätig. Heute ist Altug Mitglied des Abgeordnetenhauses in Berlin und Sprecher für Natur- und Verbraucherschutz, Umwelt- und Naturbildung der Fraktion Bündnis90/Die Grünen.

  • Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani,

    Münster,

    ist Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster. Zuvor hat er Politikwissenschaft, Wirtschafts­wissenschaft und Pädagogik studiert und ein Zusatzstudium in Arbeitswissenschaft absolviert. Zwischen 2007 und 2012 war er als Berufsschullehrer in Ahlen und als Lehrbeauftragter an Hochschulen in Bochum, Dortmund und Osnabrück tätig. Für seine 2012 abgeschlossene Promotion über „Bildungs­aufsteigerInnen aus benachteiligten Milieus“ an der Ruhr-Universität Bochum erhielt Aladin El-Mafaalani den Dissertationspreis des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen und den Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2013.

  • Tabea Freutel,

    Stuttgart,

    ist seit April 2012 Projektleiterin des Programmbereichs „Bildung, Gesellschaft und Kultur“ bei der Robert Bosch Stiftung. Dort ist sie mitverantwortlich für den Schwerpunkt Talentförderung. Zuvor war sie für das „Forschungskolleg Frühkindliche Bildung“ tätig und hat dabei junge Wissenschaftler bei ihrer Promotion und Karriereplanung unterstützt. Tabea Freutel hat Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder) studiert und dann ihren Master in Stadtforschung an den Universitäten Brüssel, Wien, Kopenhagen und Madrid erworben.

  • Patrick Hartert,

    Hannover,

    ist seit 2009 Leiter des weltweiten Produktionscontrollings für Nutzfahrzeugreifen und des Controllings für Reifentechnologie bei Continental Reifen Deutschland sowie Mitglied im Aufsichtsrat von Continental Tire Andina. Nach seinem Vordiplom in Biologie hat er Wirtschaftswissenschaften in Frankfurt und Hannover studiert. Im Anschluss begann Patrick Hartert als Analyst für Unternehmensplanung und Controlling bei der Continental AG in Hannover zu arbeiten. Es folgten mehrjährige Stationen als Leiter Marketingcontrolling und später Finanzgeschäftsführer bei Continental Tire de Mexiko und Continental do Brasil.

  • Andrea Ipsen,

    Hamburg,

    ist seit 2012 Senior Projektmanagerin im Programmbereich Persönlichkeitsbildung der Joachim Herz Stiftung. Sie hat an der Freien Universität Berlin Nordamerikastudien und Betriebswirtschaftslehre studiert. Im Anschluss absolvierte sie unter anderem ein Trainee-Jahr in einer Hamburger PR-Beratung und eine Ausbildung zur Kommunikations­trainerin. Vor ihrem Wechsel zur Joachim Herz Stiftung war Andrea Ipsen fünf Jahre lang in der Hamburger Körber-Stiftung als Programm Managerin tätig und dabei vor allem für die Integrationsprojekte im Bereich Gesellschaft zuständig.

  • Kaija Landsberg,

    München,

    ist Gründerin und Geschäftsführerin von Teach First Deutschland, einer Bildungs­initiative, welche exzellente Hochschulabsolventen als Lehrer an Schulen in sozialen Brennpunkten einsetzt. Sie hat Amerikanische Kulturgeschichte, Politische Wissenschaften und Völkerrecht in München und Granada studiert und an der Berliner Hertie School of Governance ihren Master of Public Policy erworben. Sie ist Mitglied im Kuratorium von Experiment e.V., Stiftungsrätin bei der Herbert Quandt-Stiftung und wurde für ihre Ideen und ihr Engagement mehrfach ausgezeichnet - u.a. 2012 mit dem Freiherr-vom-Stein-Preis für gesellschaftliche Innovationen der Alfred Toepfer Stiftung.

  • Ulrike Leikhof,

    Bonn,

    leitet seit 2010 den Bereich „Neue Fördermaßnahmen“ bei Bildung & Begabung, dem Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland. Sie hat in Rostock Erziehungswissenschaft, Philosophie und Soziologie studiert und war anschließend mehrere Jahre als Referentin in der politischen und interkulturellen Jugendbildung tätig. Bei einem anderthalbjährigen Aufenthalt in Neuseeland sammelte Ulrike Leikhof Erfahrungen als Mitarbeiterin von Parlamentsabgeordneten. Wichtige Anliegen sind ihr Chancengerechtigkeit, Partizipation sowie nachhaltige Entwicklung – diese versucht sie, in den Bereich der Begabungsförderung einzubringen.

  • Manuela Maurer,

    Hamburg,

    absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin und ein Studium der Sozialpädagogik an der FH Wiesbaden mit den Schwerpunkten Rehabilitation Suchtkranker und Straffälliger. Nach einem Grundstudium der Kunstgeschichte, Psychologie und Philosophie arbeitete sie 6 Jahre im Projektmanagement der Hamburger Agentur Kolle Rebbe. 2010 entwickelte und startete sie mit der Hundebande einen neuen Resozialisierungsansatz für Strafgefangene. Für ihre Projektidee wurde Manuela Maurer 2011 bei „Anstiften! 50 Impulse für Hamburg“ von der Hamburger Körber-Stiftung ausgezeichnet und war Finalistin im startsocial-Bundeswettbewerb.

  • Christian Schenk,

    Berlin,

    ist Geschäftsführer von Christian Schenk Sports und ist vor allem in den Bereichen Kommunikation, Gesundheit und Bildung tätig. Mit dem Programm „Erkenne Deine Stärken“ hat er in Zusammenarbeit mit Pädagogen ein neuartiges Schul- und Feriencamp-Konzept entwickelt, das den Schwerpunkt auf die Themen Kreativität, Bildung, Bewegung und Gesundheit legt. Der gebürtige Rostocker war Zehnkampf-Olympiasieger (Seoul 1988), studierte Publizistik in Mainz und ist Hauptstadt-Repräsentant der Stiftung Deutsche Sporthilfe und Schirmherr für das „Bündnis gegen Depression“ der Hansestadt Rostock.

  • Eric Walsh,

    Berlin,

    ist Gesandter und stellv. Leiter der Botschaft von Kanada in der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde in London (Ontario) geboren, wuchs in Toronto auf und studierte an der McGill University in Montreal, bevor er 1995 in den Dienst des kanadischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und internationalen Handel trat. Neben Auslandsverwendungen in Genf, Bukarest und Ankara war er in Ottawa Leiter der Abteilung Nordasien sowie Regionalpolitikkoordinator für den Mittleren Osten/Nordafrika. Des Weiteren bekleidete er Positionen in der Abteilung Nichtverbreitung von Kernwaffen, Rüstungskontrolle und Abrüstung,  nordamerikanische und euroatlantische Sicherheits- und Verteidigungsbeziehungen sowie Mitteleuropa und Südeuropa.

Die Hamburger Jury 2013

Catrin Boldebuck, Redakteurin beim stern
Dr. Moritz van Campenhausen, Berater bei Egon Zehnder International
Boris Lemmer, Physikdoktorand Universität Göttingen, Deutscher Meister im Science Slam
Dr. Olaf Hahn, Bereichsdirektor „Bildung, Gesellschaft und Kultur“, Robert Bosch Stiftung
Rebekka Henrich, Geschäftsführerin Zweikampfverhalten, Sozialarbeiterin, Kriminologin
Andrea Ipsen, Senior Projektmanagerin Persönlichkeitsbildung, Joachim Herz Stiftung
Dr. Hans Christoph Liess, Wissenschaftshistoriker
Daniel Luckyman, „grips gewinnt“-Alumnus
Özlem Nas, Mitglied im Vorstand und Öffentlichkeitsreferentin des Bündnisses der islamischen Gemeinden in Norddeutschland und Frauenbeauftragte der Schura
Hourvash Pourkian, Kulturbrücke Hamburg
Prof. Dr. Bernd Remmele, Professor für Ökonomische Bildung am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Bildungsmanagement an der WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr
Prof. Nils Schulenburg, Schulenberg Consulting
Rose Volz-Schmidt, Gründerin und Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation wellcome
Prof. Dr. Waldemar Stange, Professor für Bildungsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg
Murat Vural, geschäftsführender Vorsitzender von Chancenwerk e.V.

  • Dr. Olaf Hahn,

    Stuttgart,

    ist seit November 2011 Leiter des Bereichs „Bildung, Gesellschaft und Kultur“ bei der Robert Bosch Stiftung. Er hat Geschichte, Germanistik und katholische Theologie in Lyon und Paris studiert und war als Verlagslektor und Journalist tätig. Seit 2000 ist Olaf Hahn bei der Robert Bosch Stiftung, seit 2005 leitet er den Programmbereich „Gesellschaft und Kultur“. Zudem übersetzt er Sachbücher ins Französische und hatte 2007 einen Lehrauftrag an der Universität Tübingen inne.

  • Rebekka S. Henrich,

    Hamburg,

    ist seit 2008 Geschäftsführerin des Vereins „Zweikampfverhalten e.V. - Sport, Bildung, Vorbilder“. Der gemeinnützige Verein kombiniert Coolness- und Kompetenztraining mit Teamsport und tritt somit Gewalt unter Kindern und Jugendlichen entgegen. Nach ihrem Studium der Sozialarbeit war Rebekka S. Henrich zunächst in der mobilen Jugendarbeit und Schulsozialarbeit tätig und lehrte an der Ev. Hochschule Ludwigsburg. Von 2004 bis 2008 studierte die ausgebildete Anti-Aggressivitäts-/Coolnesstrainerin Kriminologie an der Universität Hamburg. Parallel arbeitete sie freiberuflich in der Jugendhilfe und Erwachsenenbildung. 2009 erhielt sie für ihre Milieustudie über das Sexmilieu St. Pauli den Nachwuchspreis für interdisziplinäre Kriminologie.

  • Andrea Ipsen,

    Hamburg,

    ist seit 2012 Senior Projektmanagerin im Programmbereich Persönlichkeitsbildung der Joachim Herz Stiftung. Sie hat an der Freien Universität Berlin Nordamerikastudien und Betriebswirtschaftslehre studiert. Im Anschluss absolvierte sie unter anderem ein Trainee-Jahr in einer Hamburger PR-Beratung und eine Ausbildung zur Kommunikations­trainerin. Vor ihrem Wechsel zur Joachim Herz Stiftung war Andrea Ipsen fünf Jahre lang in der Hamburger Körber-Stiftung als Programm Managerin tätig und dabei vor allem für die Integrationsprojekte im Bereich Gesellschaft zuständig.

  • Boris Lemmer,

    Göttingen,

    Boris Lemmer ist Teilchenphysiker und promoviert zurzeit an der Universität Göttingen am ATLAS Experiment. ATLAS ist Teil des weltgrößten Teilchenbeschleunigers LHC des Forschungszentrum CERN bei Genf und untersucht die Grundbausteine und -kräfte unseres Universums. Das Jahr 2012 verbrachte Boris Lemmer in Genf, wo er auch bei der Entdeckung des Higgs-Bosons dabei war. Vor Beginn seiner Promotion studierte er an der Universität Gießen Physik auf Diplom und forschte währenddessen am MAMI Teilchenbeschleuniger in Mainz. Boris Lemmer engagiert sich in der wissenschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit: Er betreut Physik-Shows und-Kurse, arbeitet als Touristenführer am CERN und ist Deutscher Meister 2011 im Science Slam.

  • Daniel Luckyman,

    Bremen,

    absolviert derzeit ein duales Studium an der Hochschule für Internationale Wirtschaft und Logistik (HIWL). Die entsprechenden Praxisphasen verbringt er im Unternehmen Willenbrock Fördertechnik GmbH & Co.KG. Vorrausichtlich 2015 wird er sein Studium mit dem Bachelor-Abschluss „Internationale Wirtschaft“ beenden. Daniel Luckyman kennt „grips gewinnt“ bestens: Im September 2011 wurde er in den ersten Jahrgang des Programms aufgenommen, mit seinem Abitur wurde er im Sommer 2012 zum Grips-Alumni. Neben dem Fußball – der 19-jährige spielt Fußball in der Regionalliga – zählen Kraftsport, Musik und das Reisen zu seinen Hobbies.

  • Hourvash Pourkian,

    Hamburg,

    ist eine Hamburger Unternehmerin und im Vorstand des Vereins Kulturbrücke Hamburg. Sie wurde in Teheran geboren und kam als 17-jährige nach Deutschland. Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Hamburg arbeitete sie zunächst als Junior Chef Assistentin in einem mittelständischen Textilunternehmen. Im Januar 1989 gründete sie ihr eigenes Unternehmen. Ende 2005 rief sie das inzwischen mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnete Kinder- und Familienprojekt „Switch – In 4 Tagen um die Welt“ ins Leben, bei dem sich Teilnehmer aus allen in Hamburg lebenden Nationen kennen lernen.

  • Prof. Dr. Bernd Remmele,

    Lahr,

    ist seit Oktober 2009 Professor für Ökonomische Bildung an der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr. Im Anschluss an sein Studium der Geschichte, Soziologie und Islamwissenschaften an der Universität Freiburg und die Mitarbeit in verschiedenen Forschungsbereichen hat Bernd Remmele 2001 im Fach Soziologie promoviert. Bis 2004 war er als Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Informatik und Gesellschaft in Freiburg tätig; von 2005- 2009 als Forschungs­referent an der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr. Im Sommersemester 2009 vertrat Bernd Remmele die Professur für Soziologie und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen.

  • Prof. Dr. Nils Schulenburg,

    Bremen,

    ist freiberuflicher Unternehmensberater, Gründer von Schulenburg Consulting und seit 2009 Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Ökonomie und Management Bremen (FOM). 2010 übernahm er als Wissenschaftlicher Studienleiter die Verantwortung für die Bachelor-Studiengänge an der FOM, 2013 auch für die FOM Open Business School. Nach Abitur und Zivildienst hat Nils Schulenburg das Ausbildungsprogramm „Marketing and International Business Studies“ bei der Bayer AG absolviert. Es folgten Tätigkeiten als Unter­nehmens­berater, ein englischsprachiges Studium zum M.A. in Business Studies an der Universität Bremen, die Promotion und Lehraufträge. Von 2010 bis 2012 war Nils Schulenburg Vorstandsmitglied der Wirtschaftsjunioren Bremen.

  • Prof. Dr. Waldemar Stange,

    Lüneburg,

    ist seit 2005 Professor für Bildungsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg, wo er auch Studiendekan, Prodekan und Leiter des Instituts für Sozialarbeit/Sozialpädagogik war. Waldemar Stange hat Erziehungswissenschaften, Psychologie, Soziologie, Geschichte und Sozialpädagogik in Kiel studiert. Neben seiner Lehrtätigkeit entwickelte er Konzepte in der Jugendhilfe und leitete verschiedene Forschungs- und Entwicklungs­projekte, unter anderem zur politischen Bildung von Jugendlichen, zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und zur Kooperation von Schule und Jugendhilfe. Außerdem berät Waldemar Stange Ministerien, soziale Organisationen und Stiftungen.

  • Dr. Moritz von Campenhausen,

    Hamburg,

    ist seit 2009 Berater im Hamburger Büro von Egon Zehnder International. Er ist Mitglied der Financial Services Practice Group und spezialisiert auf die Besetzung und Beurteilung von Führungskräften in der Versicherungswirtschaft sowie in Vertriebsorganisationen. Moritz von Campenhausen hat Geschichte, Theologie und Jura an den Universitäten Göttingen, Rom und Berlin studiert und wurde 1997 zum Dr. phil. promoviert. Im Anschluss war er bei der Boston Consulting Group tätig. 2006 wechselte er zum AXA-Konzern, wo er zunächst als Direktor Konzern­projekt­management begann und 2007 zum Executive Director Konzernstrategie und Portfoliosteuerung ernannt wurde.

  • Murat Vural,

    Castrop-Rauxel,

    ist geschäftsführender Vorsitzender und Mitbegründer des gemeinnützigen Vereins Chancenwerk e.V., der 2004 zunächst als „Interkultureller Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten e.V.“ gegründet wurde und sich für die Verbesserung der Bildungschancen benachteiligter Kinder einsetzt. Er selbst hat als erstes Mitglied seiner Familie ein Universitätsstudium – in Elektro- und Informationstechnik – absolviert. Der Sohn türkischer Einwanderer erhielt für sein Engagement zahlreiche Auszeichnungen und Preise, unter anderem ist er seit 2006 Ashoka-Fellow. 2010 wurde Murat Vural für seinen Einsatz für mehr Bildungsgerechtigkeit das Bundes­verdienst­kreuz am Bande verliehen. Neben seiner Vereinstätigkeit arbeitet er derzeit an seiner Dissertation in Plasmatechnik.